Freitag, 16. September 2011


"Gute Nacht Freunde es ist Zeit für mich zu gehen, was ich noch zu sagen hätte dauert eine Zigarette und ein letztes Glas im stehen…"
Meetingpoint in Bangalore City. Zwei alte, dicke Freunde gemeinsam und wieder verbündet auf den Straßen der indischen Großstadt. Der zuhause so oft gemeinsam getrunkene "Yogi Tee Classic" ist einem richtigen  "Chai Tea" gewichen. Big City Life ein Kontrast zu unserem ruhigen indischen Leben… Ein Wochenende Großstadt, aufregend, aber  auch ausreichend. Indisches Nachtleben, um 11: 30 werden die Schotten dichtgemacht, weiter geht's zu sehr gastfreundschaftlichen indische Studenten, eine sehr unkomplizierte und freundschaftliche Übernachtungsmöglichkeit für die nächste Durchreise.  Nord trifft Süd, Luisa und Tabea, ein paar super Reisegefährtinnen aus München.                                        


Freitag, 9. September 2011

Impressionen aus einem Monat Indien

Ein Monat Indien. Ein Monat des Einlebens und Erlebens. Ein Leben und Alltag in einem Projekt auf einem Berg im Nirgendwo, in einem Haus voller Schicksale jenseits der indischen Sonnenseite. Ein Haus, dennoch erfüllt mit viel Lachen, einem starken Glauben, Hoffnung, Lebensmut und dem Kampf für eine bessere Zukunft. Begegnungen mit bewundernswerten, außergewöhnlichen Menschen. Ein Leben im Einklang mit der Natur, Früchte, Gemüse, Cashewkerne, Kokosnüsse und Reis aus dem Garten, Milch gibt's von der Kuh. Arrangieren mit der Monsunzeit:  ein ständiger Kampf um Schnelligkeit, Du oder der Regen, angeschimmelte Reisepässe, Schuhe und Kleidung, gewellte Buchseiten, unzählige Mosquitostiche und Stromausfälle. Das hektische Treiben auf den Sraßen: Busfahrten und Zugfahrten, ein Abendteuer für sich, Ziegen, Kühe, Hühner und Hunde ein Leben in der Freiheit, Gehupe und viel schwarzer Qualm, Müll, Feilschen um Rikschapreise, Bettler und Verkäufer. Indien: wunderschön, atemberaubend, aber auch wahnsinnig gegensätzlich und voll sozialer, tiefwiegender Probleme.  Ein Meer von Farben, Spiritualität und friedlich neben einander her lebenden Religionen und eine einen zur Weißglut treibende Bürokratie. Am Abend in Bus oder Zug steigen und am nächsten Morgen in einer anderen Stadt aufwachen, Mangalore und Ooty, nächstes Wochenende werden Marco und ich pünktlich nach einem Monat in Bangalore aufeinandertreffen und danach geht es erst einmal weiter nach Goa.



















Dienstag, 6. September 2011


Vanakam,
das ist eines der wenigen Wörter auf Tamil, welches ich im Alttag benutzen kann.
Lernt man die ein oder andere Aussage auf Tamil auswendig und wendet sie beim nächsten Gespräch mit einen Tamilen an, wird man nur mit Fragezeichen in den Augen angestarrt. Wenn man Verstanden werden möchte, müssen die Wörter schon perfekt ausgesprochen werden.
Tamil ist so unterschiedlich zu Hindi, dass sogar Touristen aus Dehli und Mumbai mit ihrer Sprache ähnlich aufgeschmissen sind wie wir. Dies ist mir vor allen Dingen während meines Besuchs der ehemaligen französischen Kolonie Puducherry und dem südlichsten Punkt von Indien, Kanniyakumari, deutlich geworden.

Während meines Aufenthalts in Puducherry habe ich unter anderem einen Tagesausflug nach Auroville gemacht. Auroville ist eine Gemeinschaft in der Menschen ohne Rücksicht auf Religion , Hautfarbe und Nationalität zusammen leben. Einige Tage nach dem Besuch in Auroville haben Lukas und ich bei einem  Filmset in Rameswaram eine indische Schauspielerin kennen gelernt, die mit ihrer deutschen Mutter in Auroville wohnt. Um noch mehr über diesen besonderen und interessanten Ort Auroville zu erfahren haben wir uns vorgneommen im Verlaufe des Jahres unsere neuen Bekannten für eine Woche in Auroville zu besuchen.
 Dieses Wochenende geht es dann erst mal ab nach Bangalore und von dort weiter nach Kodaikanal zu einem Projekt von PAD.

Mittwoch, 24. August 2011

Auf mich wartete nach der schönen Seminarwoche mit Nele und den anderen Freiwilligen eine aufregende Busfahrt nach Tamil Nadu zu meinem Projekt. 


Mit vielen Pausen und einen Aufenthalt von 10 Stunden in Chennai, war ich mehr als zwei Tage unterwegs. Nun bin ich schon fast 3 Wochen in dem auf einer Insel liegendem heiligen Fischerdorf Rameswaram und arbeite in meinem Projekt. Mein Projekt PAD (People Action's For Development) setzt sich für die Verbesserung des Lebensstandards der Menschen im Süden von Tamil Nadu ein. Momentan verschaffe ich mir erst mal einen Eindruck von den vielen Projekten die PAD am laufen hat. PAD hat insgesamt 3 Standpunkt entlang der südlichen Küste von Tamil Nadu. Noch drei Wochen werde ich hier in Rameswaram bleiben bis es dann weiter zu dem nächsten Standpunkt nach Vembar geht. (Bahnfahrt, Madurai, Lukas)

Samstag, 6. August 2011














Nach den ersten sieben Tagen in Indien möchten wir Euch nun an  unseren ersten Eindrücken teilhaben lassen.
Angekommen in Bangalore haben ein Pferderennen und den botanischen Garten besucht. Am selben Tag ging es
mit dem Nachtbus weiter in die Kleinstadt Kundapur, dem Hauptstandpunkt von FSL India, die wir Montagmorgen erreichten. Hier
erwartete uns eine Seminarwoche  vollgepackt mit Infos über unser Auslandsjahr, wie wir es bereits von den Vorbereitungstagen aus Deutschland kannten.
Es war eine tolle Erfahrung die vielen fremden Eindrücke Indiens gemeinsam zu erleben und zu teilen. Am Ende jedes Tages waren wir bis jetzt
so geplätet, dass gar kein Raum für Heimweh blieb. Nachdem wir heute einen letzten gemeinsamen Ausflug nach Urupi gemacht haben, trennen sich nun
für die nächsten Wochen unsere Wege, für Marco geht es nun in die Region Taminadu, In ein kleines Dorf in der Nähe von Thoothukudi, und Nele
wird in der Region Karnataka bleibenwo, sie in der Nähe Mangalores für das nächste Jahr leben wird.