Freitag, 10. Februar 2012

Home 874 / Teil 8/8





Von Munnar reisten wir über Kochi nach Bengalore und drei Tage später weiter nach Mysore, wo wir unsere letzten zwei Tage unserer Reise verbrachten. Der letzte gemeinsame Abend war am 24. und wir ließen diesen Abend in einem noblen Restaurant in Mysore ausklingen. Doch ausgerechnet am heiligen Abend fingen sich meine drei Weggefährten eine dicke Lebensmittelvergiftung ein. Geschwächt, genervt und ans Klo gebunden mussten meine Lieben am nächsten Tag zurück nach Mumbai reisen um von dort gleich weiter nach Deutschland... nach "Home 874" zu fliegen. Mit Sicherheit waren Wanda, David und Lukas letztendlich froh wieder zurück ins geliebte Hamburg zu kommen doch an diese vielseitige, abenteuerliche und anstrengende Reise werden wir noch lange denken müssen. Irgendwann wird uns unser Fernweh mit Sicherheit alle zurück in dieses unglaubliche Land bringen :-)



Mittwoch, 8. Februar 2012

Munnar / Teil 7


 Die Fahrt von Varkala in die Berge Munnars stellte sich als kleines Abendteuer her raus. Mit einem Publik Bus kamen wir in einer kleinen Stadt ca. 150 Km von Munnar entfernt an. Es war jedoch schon später Abend und der nächste Bus nach Munnar sollte erst am nächsten Morgen fahren. Auf die Schnelle fanden wir  keine Unterkunft und so verbrachten wir die nächsten 5 Stunden eingequetscht auf der Rückbank einer Rikscha. Als es in der Dunkelheit die schmalen vom Monsunregen zerstörten Straßen hoch nach Munnar ging, war uns ziemlich mulmig zu mute und wir fragten uns, ob es vielleicht doch nicht besser gewesen wäre, die Nacht an einem Busbahnhof zu verbringen. Doch die beschwerliche Fahrt nach Munnar war schnell vergessen, weil hier vielleicht die schönste Zeit unserer Reise auf uns wartete.  
Wir gingen auf Elefantenjagd in denen von Teepflanzen besetzten Bergen, Tranken frischen Tee in den Straßen Munnars, aßen Kilos an Passionsfrüchte, guckten Filme auf unserem Hotelzimmer und ließen uns vom Bergklima abkühlen. 










Mittwoch, 1. Februar 2012

Süd-Kerala / Teil 6


 Erholt und ausgeschlafen wollten wir uns jedoch nicht in den nächsten Public bus nach Varkala  quetschen, sondern stiegen vom Hausboot direkt in die nächste Riksha, die uns zu unserem Hotel am Varkala Beach brachte. Nun hieß es wieder baden, essen, sonnen, shoppen, schlafen. Doch uns wurde auch noch einmal bewusst, dass ein Aufenthalt im Touristen überfüllten Goa wirklich nichts für uns gewesen wäre. Zwar ist der Varkala Beach ausgesprochen schön, was im folgenden Video deutlich wird, jedoch hat auch dieser Strand in den letzten Jahren durch den Tourismus an Scharm verloren und somit auch an Reiz. Mit unseren Rucksäcken vollgepackt mit Souvenirs und Mitbringsel, ging es nach zwei Tage weiter in die Hauptstadt Keralas, Trivandrum und von dort weiter ins Teeanbaugebiet Munnars.


                                             


Sonntag, 29. Januar 2012

Backwaters / Teil 5



Mit einem Nachtbus fuhren wir über Mangalore weiter nach Kochi in Kerala. Wir bestaunten die chinesischen Fischernetze und machten eine kleine Stadtrundfahrt durch den Stadtteil Ernakulam. 


Am nächsten Tag sollte dann unsere 24 Stunden lange Tour auf einem Hausboot durch die Backwaters beginnen. Der recht hohe Preis für das Hausboot war eigentlich nicht in unserem Budget und übertraf um einiges unsere Kostenvorstellung von diesem Trip. Unsere Erwartungen waren sehr hoch doch wurden tatsächlich noch übertroffen, als wir am nächsten Morgen unser wunderschönes Hausboot mit zwei Schlafzimmern und Bädern, einem riesen Sonnendeck, Klimaanlage und Essterrasse betraten. Luxus den wir noch nicht einmal aus Deutschland kannten. So tuckerten wir gemächlich durch die Wasserwege Kerales und sonnten uns auf unserem Sonnendeck. Ein Trip der uns wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleibt.



 Ich bin der König der Welt... muhaha!!



Dienstag, 24. Januar 2012

Gokarna / Teil 4



                     
Kurz vor Gokarna mussten wir uns von Nele trennen. Der Grund weswegen Wanda, David und Lukas erst in Gorkarna richtig in Indien ankamen, war sicher nicht die Trennung von Nele, sondern der Aufenthalt am Traumhafte Om-Beach, der nur über Boote und einer sehr holprigen Straße zu erreichen ist. Wir schliefen in einer kleinen Hütte umgeben von exotischen Pflanzen direkt am Strand. Wenn wir nicht am Strand oder im Wasser waren, relaxten wir im Restaurant, mit Blick zum Meer, oder auf unserer Terrasse, mit Blick ins Grüne. Ein Ort an dem man nur mit seinen Besten sein will. Selbst der Scooter Unfall, den David und Wand eines Abends auf dem nach Hause Weg von Gokarna hatten, brachte uns nicht aus der Verfassung. Ein Glück schafften wir es nach 5 Tagen diesen schönen Ort wieder zu verlassen, sonst wären wir dort wahrscheinlich die restliche Urlaubszeit versackt und hätten so unseren Trip auf den Backwaters in Kerala verpasst, welcher als nächstes auf uns wartete.



                                                             
Dieses Foto müsste ungefähr die Aussicht von Wanda und David widerspiegeln bevor es mit dem Scooter ab in den Graben ging.

Sonntag, 22. Januar 2012

Nasik / Teil 3

 
Gleich am Morgen machten wir uns auf den Weg zu den Badebecken im Herzen der Altstadt Nasiks, zu denen täglich Hunderte hinduistische Pilger strömen. Wir waren sehr beeindruckt denn Indien zeigte sich uns vielleicht zum ersten mal von seiner schönsten Seite.




 Höhepunkt des Tages war jedoch der Besuch eines Weinguts. Nasik gilt als Hochburg der noch jungen indischen Weinindustrie. Bei einem köstlichen Rose und einer Käseplatte auf einer Dachterrasse mit Blick über das Weingut, entflohen wir dem Smog und  Lärm Nasiks und ließen uns richtig gut gehen. Spätestens jetzt waren die anstrengende Tage in Mururd vergessen und wir sahen unserer Zeit im paradiesischen Gokarna entgegen.      

                                     

Mittwoch, 18. Januar 2012

Murud / Teil 2


      

Angekommen in Murud erwartete uns wahrscheinlich die schlimmsten zwei Tage unserer Reise. Von mir angestachelt konnten David und Lukas den verlockenden Leckereien der Straßenständen, ins besondere Pani Poori, nicht wieder stehen. Unsere Leichtsinnigkeit wurde bestraft und David lag zwei Tage, gequält von Krämpfen, Kopfscherzen und kotz Attacken, flach. Auch der Murud Strand, der im lonley planet mit folgenden Worten beschrieben wird "angesichts des unglaublich weißen Sandstrands würde jeder Malediver sofort vor Neid erblassen" war doch ehr enttäuschend. Es herrschte schlechte Stimmung in der Gruppe und es wurde noch einmal deutlich, dass eine Reise durch Indien nicht unbedingt Erholung bedeutet, welche man von bereits gemachten Urlauben in Europa vielleicht gewohnt war. Die Stimmung wurde leider auch nicht besser als wir über Mumbai weiter nach Nasik reisten, eine Großstadt nördlich von Maharastra. 
Gleich nach der Ankunft tauften wir die Stadt um und gaben ihr den Namen "Smog-City", welchen unseren ersten Eindruck Nasiks wieder spiegelte. Vielleicht sollten wir doch 4 Wochen lang in Goa verbringen und uns dem indischen leben, welches uns als Gruppe vielleicht doch zu sehr überforderte, möglichst weit entziehen? Doch wir schliefen erst einmal ein Nächtlein über unsere Problemchen und tatsächlich am nächsten Tag sah die Welt schon ganz anders aus.  
 Little David möchte nach Haus