Freitag, 10. Februar 2012

Unterrichten.3/4



Fünf Tage, vier Stunden LKG, English Medium Classes für elf kleine Monster, für Kinder, der Stoff aus dem die Zukunft ist.
 

  







Shanti Ashram. Dort wo der Pfeffer wächst.2/4


Für mich ein Nirvana auf Erden. Ein bisschen Frieden. Eine sich langsam drehendere Welt. Gemüse,Gewürze und Obst season bedingt aus eigenem Anbau. Spinat und andere vitaminreiche essbare Blätter, verschiedenen Arten Kürbis und Chilli, Kokosnüsse, Jackfruit, Pfeffer, Tomaten, Reis, Bananen, Papaya,Cashewkerne, Gurken, wunderbar duftender Jesmin und zu Claras und meiner Begeisterung nun auch der Beginn der Mangoseason. Neunundvierzig Kinder, Brüder und Schwestern,Akkas,Thangis und Annas.
Delphin, Embremcia und Theja die Heldinnen des Alltags. Clara treu an meiner Seite, eine Zeit die prägt, zusammenschweißt und verbindet. Die weise, große, ebenso geliebte, wie gefürchtete Sister Luciana. Für mich eine hoch geachtete, unglaublich starke Frau, stets gesant im Auftrag des Guten, 24 Stunden, 365 Tage im Jahr Arbeit.

 





Mein indisches Leben. Vijayadka 1/4


Bevor es nun bald auf große Fahrt geht, möchte ich noch einmal die blau lackierten Fensterläden öffnen und einen Einblick in mein Leben geben. Mein Projekt, mein Vijayadka, mein Ashram, meine Arbeit, mein indisches Zuhause. Die Menschen vorstellen, die ich kennen und lieben gelernt habe.



Vijayadka-Ein Tausendseelendorf im Dschungel. Seite an Seite, Hand in Hand,Hindus, Moslems und Christen. Ein Tempel, eine Kirche, eine Mosche, eine kleine Post, eine Schule, ein Schneider, fünf kleine Läden. Wochentäglich verschieden, einschlafen und erwachen bei moslimischen, hinduistischen und christlichen Gebetsgesängen.
Tägliche Obst- und Gemüse Ration gibts in dem kleinen Laden, des immer freundlichen und herzlichen, älteren muslimischen Herren. Eine Musumbi für 4Rs, ein Apfel für 10Rs, Bananen für  3Rs, eine Orange für 5RS, 1/4Kg Tomaten für 8Rs und wenn Clara und ich mal ganz verrückt sind und über die Stränge schlagen gibt es auch einmal ein Bund Weintrauben. Bei Seife, Tesa und Papier wird sich an die  netten christlichen Herren gewandt und was Henna, Bänder und Bindis betrifft, lassen wir uns gerne von den beiden  schönen, stets strahlenden Hindumädchen beraten.







Home 874 / Teil 8/8





Von Munnar reisten wir über Kochi nach Bengalore und drei Tage später weiter nach Mysore, wo wir unsere letzten zwei Tage unserer Reise verbrachten. Der letzte gemeinsame Abend war am 24. und wir ließen diesen Abend in einem noblen Restaurant in Mysore ausklingen. Doch ausgerechnet am heiligen Abend fingen sich meine drei Weggefährten eine dicke Lebensmittelvergiftung ein. Geschwächt, genervt und ans Klo gebunden mussten meine Lieben am nächsten Tag zurück nach Mumbai reisen um von dort gleich weiter nach Deutschland... nach "Home 874" zu fliegen. Mit Sicherheit waren Wanda, David und Lukas letztendlich froh wieder zurück ins geliebte Hamburg zu kommen doch an diese vielseitige, abenteuerliche und anstrengende Reise werden wir noch lange denken müssen. Irgendwann wird uns unser Fernweh mit Sicherheit alle zurück in dieses unglaubliche Land bringen :-)



Mittwoch, 8. Februar 2012

Munnar / Teil 7


 Die Fahrt von Varkala in die Berge Munnars stellte sich als kleines Abendteuer her raus. Mit einem Publik Bus kamen wir in einer kleinen Stadt ca. 150 Km von Munnar entfernt an. Es war jedoch schon später Abend und der nächste Bus nach Munnar sollte erst am nächsten Morgen fahren. Auf die Schnelle fanden wir  keine Unterkunft und so verbrachten wir die nächsten 5 Stunden eingequetscht auf der Rückbank einer Rikscha. Als es in der Dunkelheit die schmalen vom Monsunregen zerstörten Straßen hoch nach Munnar ging, war uns ziemlich mulmig zu mute und wir fragten uns, ob es vielleicht doch nicht besser gewesen wäre, die Nacht an einem Busbahnhof zu verbringen. Doch die beschwerliche Fahrt nach Munnar war schnell vergessen, weil hier vielleicht die schönste Zeit unserer Reise auf uns wartete.  
Wir gingen auf Elefantenjagd in denen von Teepflanzen besetzten Bergen, Tranken frischen Tee in den Straßen Munnars, aßen Kilos an Passionsfrüchte, guckten Filme auf unserem Hotelzimmer und ließen uns vom Bergklima abkühlen. 










Mittwoch, 1. Februar 2012

Süd-Kerala / Teil 6


 Erholt und ausgeschlafen wollten wir uns jedoch nicht in den nächsten Public bus nach Varkala  quetschen, sondern stiegen vom Hausboot direkt in die nächste Riksha, die uns zu unserem Hotel am Varkala Beach brachte. Nun hieß es wieder baden, essen, sonnen, shoppen, schlafen. Doch uns wurde auch noch einmal bewusst, dass ein Aufenthalt im Touristen überfüllten Goa wirklich nichts für uns gewesen wäre. Zwar ist der Varkala Beach ausgesprochen schön, was im folgenden Video deutlich wird, jedoch hat auch dieser Strand in den letzten Jahren durch den Tourismus an Scharm verloren und somit auch an Reiz. Mit unseren Rucksäcken vollgepackt mit Souvenirs und Mitbringsel, ging es nach zwei Tage weiter in die Hauptstadt Keralas, Trivandrum und von dort weiter ins Teeanbaugebiet Munnars.


                                             


Sonntag, 29. Januar 2012

Backwaters / Teil 5



Mit einem Nachtbus fuhren wir über Mangalore weiter nach Kochi in Kerala. Wir bestaunten die chinesischen Fischernetze und machten eine kleine Stadtrundfahrt durch den Stadtteil Ernakulam. 


Am nächsten Tag sollte dann unsere 24 Stunden lange Tour auf einem Hausboot durch die Backwaters beginnen. Der recht hohe Preis für das Hausboot war eigentlich nicht in unserem Budget und übertraf um einiges unsere Kostenvorstellung von diesem Trip. Unsere Erwartungen waren sehr hoch doch wurden tatsächlich noch übertroffen, als wir am nächsten Morgen unser wunderschönes Hausboot mit zwei Schlafzimmern und Bädern, einem riesen Sonnendeck, Klimaanlage und Essterrasse betraten. Luxus den wir noch nicht einmal aus Deutschland kannten. So tuckerten wir gemächlich durch die Wasserwege Kerales und sonnten uns auf unserem Sonnendeck. Ein Trip der uns wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleibt.



 Ich bin der König der Welt... muhaha!!